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Gemeinsame Behandlungen für Basal- und Plattenepithelkarzinome

Medic Image / Getty Images

Nonmelanom Hautkrebs, wie Basalzellkarzinom (BCC) und Plattenepithelkarzinom (SCC), sind die häufigsten Krebsarten auf der ganzen Welt. Glücklicherweise sind sie auch am härtesten, besonders wenn die Tumoren relativ klein und dünn sind. Die Art der gewählten Behandlung hängt davon ab, wie groß der Krebs ist und wo er sich am Körper befindet.

Hier ist eine Übersicht über einige der häufigsten Optionen (eine Einführung in seltenere Behandlungen ist ebenfalls verfügbar):

Exzision

Einfache chirurgische Entfernung (Entfernung) wird verwendet, um sowohl primäre als auch wiederkehrende Tumoren zu behandeln. Bei diesem Verfahren werden der Tumor und eine gewisse Menge normaler Haut, die ihn umgibt, chirurgisch entfernt (der "Rand"): Bei Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen liegen die Ränder oft bei 2 bis 4 mm. Die Heilungsraten nach Exzision sind 95% und 92% für primär BCC und SCC, und sind abhängig von der Stelle, Größe und Muster des Tumors. Die Exzision kann je nach Krebsausbreitung ambulant oder stationär erfolgen.

Topische Cremes

Seit seiner Zulassung im Jahr 2004 ist der Immunaktivator Imiquimod (auch bekannt unter dem Markennamen Aldara) eine häufig verschriebene topische (nur Haut) Creme für kleine oberflächliche und noduläre Basalzellkarzinome sowie eine aktinische Krebsvorstufe Keratose.

Es wird fünfmal pro Woche, normalerweise sechs Wochen lang, auf die Läsion verteilt und entfernt die Haut bei etwa 88% der Patienten oder mehr vollständig, abhängig von der genauen Krebsart. Eine andere Creme für oberflächliche BCC ist 5-Fluorouracil (Carac oder Efudex), ein Chemotherapeutikum, das auch intravenös angewendet wird. Diese Behandlungen hinterlassen in der Regel keine Narben, können aber bei der Behandlung zu erheblichen Schmerzen und Schwellungen führen.

Mehrere andere Cremes werden jetzt getestet, darunter Ingenol Mebutat (PEP005), das aus einer Pflanze, die "kleine Wolfsmilch" genannt wird, stammt.

Kürettage und Elektrodesikkation

Curettage und Electrodesiccation ist eine einfache, schnelle und effektive Methode zur Zerstörung von kleinen Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen. Nach dem Abkratzen des Wachstums mit einem langen löffelähnlichen Instrument, das als Kürette bezeichnet wird, verwendet der Arzt einen schwachen elektrischen Strom, um alle verbleibenden abnormalen Zellen zu zerstören. Dieser Kratz- und Kauterisierungsvorgang wird typischerweise dreimal wiederholt, und die Wunde neigt dazu, ohne Stiche zu heilen. Es ist am besten für primäre, nicht wiederkehrende Läsionen. Die Heilungsraten hängen von der Lokalisation ab: Hochrisiko-Lokalisationen (Nase, Ohr, Kinn, Mund) haben eine Rezidivrate von 4% bis 18%, abhängig von der Tumorgröße. Die Rezidivrate sinkt bei Tumoren an risikoarmen Stellen des Rumpfes und der Extremitäten auf 3%. Insgesamt liegen die 5-Jahres-Heilungsraten für primäres BCC und SCC, die mit C und E behandelt wurden, bei 92% bzw. 96%.

Mohs-Chirurgie

Das Mohs-Verfahren (auch bekannt als Mohs Mikrographische Chirurgie oder marginkontrollierte Exzision) ist eine fortgeschrittene Technik, die in den 1940er Jahren von Dr. Frederic E. Mohs entwickelt wurde, um Läsionen aufgrund von Basal- oder Plattenepithelkarzinomen zu entfernen.

Dabei werden dünne Hautschichten Schicht für Schicht abgetragen. Jede Schicht wird dann unter dem Mikroskop untersucht und die Entfernung der Schichten wird fortgesetzt, bis keine Krebszellen mehr übrig sind. Es hat die höchste Heilungsrate bei jeder Hautkrebsbehandlung und verursacht nicht so viel Narbenbildung wie andere Methoden. Es ist besonders nützlich für die Behandlung von wiederkehrendem Hautkrebs, größeren Tumoren, Tumoren am Ohr, Augenlid, Nase, Lippe oder Hand, Tumoren an rezidivierenden Stellen und dem sklerotischen Subtyp des Basalzellkarzinoms. Es ist die "Goldstandard" -Behandlung: Die 5-Jahres-Rezidivrate beträgt 1% für BCC und 3% für SCC.

Es ist jedoch teurer, zeitaufwendiger und arbeitsintensiver als andere Methoden.